
Wie man den Beschermer für das Badezimmerspiegel richtig einstellt
Es gibt nichts Ärgerliches, als nach einem heißen Duschgang in einen Spiegel zu schauen, der vor weißem Nebel versperrt ist. Man kann sich nicht rasieren, kein Make-up auftragen – und wenn man den Nebel mit einem Handtuch wegwischt, bleiben überall Streifen zurück.
Dafür kommen Infrarot-Lampen ins Spiel. Sie halten das Glas warm genug, sodass kein Dampf darauf lagern kann. Doch hier gibt es einen Haken: Man kann nicht einfach irgendeine Lampe hinter das Glas stellen und darauf hoffen, dass alles funktioniert. Wenn die Leistung der Lampe falsch gewählt wird, muss man entweder unnötig viel Strom bezahlen oder muss weiterhin mit einem verschwommenen Spiegel leben.
Die richtige Leistung finden
Es kommt dabei vor allem auf die Größe des Spiegels sowie auf das Maß an Feuchtigkeit im Badezimmer an.
Wenn man einen kleinen Spiegel hat – etwa in der Größe eines Toilettenraums, also kleiner als 500 mm × 500 mm – reicht in der Regel eine Lampe mit einer Leistung von 150 W bis 250 W aus. Für große Spiegel im Badezimmer braucht man jedoch viel mehr Leistung – oder vielleicht mehrere Lampen zusammen.
Achten Sie darauf, nicht zu viel Energie einzusetzen. Wenn man zu viel Wärme in einen kleinen Raum bringt, besteht die Gefahr, dass das Glas zerbricht oder die beschichtete Oberfläche beschädigt wird. Man möchte eine konstante, gleichmäßige Wärme – keine Hotspots.
Die verwendeten Komponenten
Die meisten solcher Geräte verwenden Quarzhalogenröhren. Ich mag diese, weil sie sofort heiß werden. Man möchte schließlich nicht zehn Minuten warten müssen, bis der Spiegel klar ist – er sollte bereits bereit sein, sobald das Wasser auf den Boden trifft.
Eines sollte man beachten: Je höher die Leistung der Lampe, desto mehr Wärme entsteht. Das gilt nicht nur für das Glas, sondern auch für alles um es herum. Wenn man 500 W oder mehr verwendet, muss man sicherstellen, dass die Verkleidung der Lampe der Temperatur standhält – sonst könnten Kunststoffteile schmelzen oder die Wand beschädigt werden. Und überprüfen Sie unbedingt die Elektrik – man möchte schließlich nicht, dass die Verbindungsbox überhitzt, weil die Strombelastung zu hoch ist.
Effizient nutzen
Seien wir ehrlich: Eine 300-Watt-Lampe rund um die Uhr laufen zu lassen, ist reine Geldverschwendung.
Der klügste Weg ist es, die Lampen an einen Timer anzuschließen oder sie direkt mit dem Lüfter zu verbinden. So wird die Wärme erst dann freigesetzt, wenn Dampf entsteht, und wird wieder unterbrochen, sobald man fertig ist.
Ein letzter Tipp: Achten Sie auf den Abstand zwischen der Lampe und dem Glas. Wenn die Lampe zu weit vom Glas entfernt ist, geht die Wärme einfach in die Wand. Um maximale Effizienz zu erzielen, sollte die Infrarotquelle so nah wie möglich am Spiegel angebracht werden – natürlich innerhalb der Sicherheitsvorschriften. Dann funktioniert das Gerät perfekt.